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20. June 2007

Was sind dir Vorteile?

Netzwerk ohne Kabel: Vorteile von Funknetzen

Die Installation eines WLANs ist einfach und schnell gemacht. Das Verlegen von Kabeln entfällt, und Sie müssen weder Wände durchbohren noch Anschlussdosen in die Nähe der PCs verlegen. WLANs erlauben auch dort eine Vernetzung, wo diese aufgrund der baulichen und räumlichen Gegebenheiten mit konventioneller Netzwerktechnik sehr aufwendig wäre, zum Beispiel in älteren Gebäuden, Hausanbauten, aber auch offenen Büros oder größeren Hallen.

Auch die Wartung von Funknetzen ist einfacher als bei herkömmlichen Netzwerken. Mit drahtloser Datenübertragung lassen sich Daten praktisch ohne Zeitverzögerung in ein herkömmliches Festnetzwerk einspeisen, so dass sie allen Anwendern im Netzwerk sofort zur Verfügung stehen.

Access Points stellen die Verbindung innerhalb des Funknetzes und in das Festnetz her. Die Anzahl an WLAN-Geräten wie PCs oder Notebooks pro Access Point ist auf etwa 30 beschränkt. Zwar müssen Sie für ein Funknetz im Moment noch deutlich mehr ausgeben als für ein Festnetz, mittelfristig kann sich diese Investition jedoch rentieren - vor allem dort, wo hohe Mobilität wichtig ist.

Funknetze können sowohl für kleine Arbeitsgruppen konfiguriert werden als auch mehrere Tausend Anwender miteinander verbinden, die sich von Funkzelle zu Funkzelle bewegen. Die Wi-Fi-Konformität (Wireless Fidelity Compatibility Alliance) sorgt dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller reibungslos zusammenarbeiten.
Die Wireless Ethernet Compatibility Alliance prüft 802.11b-kompatible Geräte und vergibt das Wi-Fi-Logo, das Sie auf den meisten Produktverpackungen als Kennzeichnung finden. WLAN-Geräte mit diesem Logo arbeiten unabhängig vom jeweiligen Hersteller zusammen.

PCs drahtlos miteinander verbinden: So einfach geht's

Ein Wireless LAN lässt sich in zwei unterschiedlichen Netzwerkvarianten aufbauen: Im so genannten Ad-hoc-Modus funken alle PCs oder Notebooks direkt mit- einander, müssen sich dazu aber alle gegenseitig "hören" können, also innerhalb der Funkreichweite sein, damit es nicht zu Störungen kommt.

Ad-hoc-Verbindungen sind immer dann praktisch, wenn Sie auf einfache Weise Daten zwischen zwei oder mehr Rechnern übertragen wollen. Das ist beispielsweise besonders zweckmäßig, wenn ein Bekannter sein Notebook zu Ihnen mitbringt und Sie ein paar Dateien kopieren möchten. Maximal 16 Geräte lassen sich auf diese Weise zusammenfassen. Die benötigte Hardware: pro Rechner beziehungsweise Gerät eine Funknetzwerkkarte.

Nachteil: Jeder Rechner im Ad-hoc-Netz muss direkten Funkkontakt zu sämtlichen anderen Geräten halten - dadurch ist die Reichweite in der Praxis stark eingeschränkt. Wollen Sie dagegen ein richtiges Netzwerk aufbauen, greifen Sie zum Infrastruktur- oder Access-Point-Modus. Hierbei dienen ein oder mehrere Access Points als Vermittlungsstation.

Die drahtlos angebundenen Rechner funken den Access Point an, und dieser verteilt die Daten an die Empfänger. Deshalb braucht ein PC oder ein Notebook nur Verbindung zum nächsten Access Point, um ins drahtlose Netz eingebunden zu sein. Dabei funktioniert ein Access Point ähnlich wie ein Switch oder Hub bei herkömmlichen Netzen und schaufelt die Daten zwischen den Geräten hin und her. Die Minimalausstattung für ein solches Netz: zwei WLAN-Karten und ein Access Point.